Handicap- / Gnadenbrothunde

 

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Hunde vor, die aus den unterschiedlichsten Gründen durch den Menschen krank zur Welt kamen oder im Laufe ihres Lebens krank wurden, u. a. auf psychischer Ebene. Diese Hunde sind entweder unsere sogenannten Handicaphunde, die auf ein Zuhause warten und bis dahin auf Unterstützung angewiesen sind, z. B. in Form einer Patenschaft. Oder aber wegen ihrer Verhaltensweisen nicht mehr weiter vermittelt werden können, da sie so schwer traumatisiert sind, dass sie in einem normalen Haushalt nicht mehr integriert werden können. Es sind aber auch Hunde dabei, die im Umgang schwer zu händeln sind und auf bestimmte Menschen warten, die gewisse Kenntnisse mitbringen.

Des Weiteren betreuen wir Hunde, welche zum jetzigen Stand noch nicht vermittelt werden können, zur gegebenen Zeit jedoch auch auf der Vermittlungsseite zu finden sein werden.

Wir sind dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen, da wir keine Zuschüsse Dritter erhalten. Wir tragen alle unsere Kosten aus eigenen privaten Mitteln, da wir diese Aufgabe mehr als notwendig sehen. Unsere Reserven sind bis ins Letzte aufgebraucht, so dass wir uns über Futter sowie Unterstützung bei den Tierarztrechnungen bedanken. Seit Mitte 2009 benötigen wir jährlich zwischen 9.000 € – 12.000 €, um den Tieren bei uns ein Sprungbrett in ein neues Leben oder aber einen Gnadenplatz auf Lebenszeit zu sichern. Diese Kosten setzen sich aus Futter, Tierarzt, Strom und Wasser für die unzähligen Waschmaschinengänge, Abfall, Fahrtkosten zum Tierarzt und zu Tierschutzfällen, Vor- und Nachkontrollen etc. zusammen.

Die meisten dieser Tiere wurden aufgegeben und weggeworfen wie Müll. Und wir sprechen an dieser Stelle leider auch von Tieren aus Deutschland. Das Elend besteht weltweit.

Sie können sich gerne ein Bild von unserer Einrichtung machen, um sich davon zu überzeugen, was wir für diese Tiere aufgebaut haben und tagtäglich leisten.

Diese Hunde erzählen ihre Geschichte:

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Ossy, Alter unbekannt, wurde von einer Tierschutzbekannten wegen Umzug und persönlicher Probleme bei uns ursprünglich für 4 Wochen abgegeben. Dieses ist nun bereits über 1 Jahr her. Ossy möchte nichts mit Menschen zu tun haben. Er hat einen verwachsenen Bruch im Hinterbein und eins seiner Augen fehlt. Er gibt sich mit einem warmen Sofaplatz zufrieden und hat es am Liebsten, wenn man ihn in Ruhe lässt. Spricht man ihn an, gerät er in Panik. Die einzigen Momenten, in denen er Kontakt zum Menschen sucht, sind bei Gewitter. Vor diesem hat er scheinbar mehr Angst als vor Menschen, so dass er in diesen Momenten gerne unsere Nähe sucht, um sich sicher zu fühlen. Anhand seiner Scheu kann er nicht in einen normalen Haushalt vermittelt werden. Er bekommt bei uns sein Gnadenbrot und sucht Paten zur Unterstützung. 

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Winnie, ursprünglich zur Vermittlung bei uns abgegeben, entpuppte sich rasch als Großbaustelle. Ihm sind anhand einer völlig unüberlegten Mischung aus Staff und Dackel beide Hüftgelenke herausgesprungen. Das wurde inzwischen mehrfach operiert, so dass er nun wieder schmerzfrei laufen kann. Winnie muss bis ins hohe Alter stets viel bewegt werden, da er seine Hinterbeine rein über Muskelmasse bewegen kann, weil ihm beide Hüftgelenke entfernt werden mussten. Er ist ein stets gut gelaunter lebensfroher Hund, dem man auf den ersten Blick nicht gleich sein Manko ansieht. Er könnte zu vernünftigen Menschen, die sich seiner Behinderung annehmen, ziehen. Sie müssen sich zudem bewusst sein, dass Winnie im Alter mit großer Wahrscheinlichkeit ggf. unter Schmerzmittel gesetzt werden muss. Wir halten ihn mit schwimmen fit. Er hat extra eine Schwimmweste dafür, da er anhand seiner Proportionen untergehen würde. Winnie ist einer unserer Handicaphunde und sucht ebenfalls Paten.

 

Walli

Um Walli (8 Jahre)ein Leben als Wanderpokal zu ersparen, beschlossen wir sie bei uns zu behalten. Walli ist ein unsicherer und trotzdem willensstarker Hund, der unbedingt auf Führung angewiesen ist. Fehlt diese geht sie nach vorne. Bei uns erhält sie die nötige Führung und verhält sich vorbildlich unauffällig. Kunden erleben sie stets als verschmuste anhängliche Maus. Dieses macht deutlich, wie der Hund sch anhand seines Umfeld oft ungewollt in die falsche Richtung entwickelt. Wenn wesentliche Bestandteile in der Hund Mensch Beziehung fehlen.

Auch Bobo(8 Jahre,Bild folgt) bekommt sein Gnadenbrot bei uns. Er hat ähnliche Wesenszüge wie die Walli. 🙂 Ist inzwischen ein genügsamer Opa geworden, der seinen Lebensabend genießt.

Der ehemalige Tierschutzverein (Traurige Hundeherzen e.V.) von dem Walli ursprünglich kam, hat ihre und Bobos Patenschaft im Gegenzug übernommen.

 

 

Mausi

Mausi leidet unter einem Deprivationssyndrom und Spondylose. Dadurch ist eine Vermittlung in einen normalen Haushalt unmöglich. Sie bewegt sich frei auf unserem eingezäunten Gelände und bekommt mit ihren 12 Jahren ihr Gnadenbrot bei uns. Mausi möchte nichts mit Menschen zu tun haben. Nach 2 Jahren täglichen Versorgen, lässt sie sich in bestimmten Momenten ausschließlich von Tanja streicheln und hin und wieder hat auch eine vertraute Person das Vergnügen Mausi kurzzeitig zu streicheln. Ihre extreme Scheu hat sie nach 3 Jahren abgelegt. Mausi bekommt ihr Gnadenbrot und sucht Paten.

 


 

Futterspenden nehmen wir diesbezüglich gerne entgegen. Sprechen Sie uns diesbezüglich vorab gerne an, da viele Futtersorten nicht von den Hunden vertragen werden.

Zur Zeit beläuft sich das monatliche Hundefutter auf 330 kg .

Das Aldifutter (ALNUTRA) in den 3 kg Säcken wird überwiegend bei uns gefüttert. Sowie leider immer mehr Hunde allergisch auf diverse Futtersorten reagieren. Von Ebrechen, Durchfall, Juckreiz und abnehmen ist bei uns alles vertreten. Daher benötigen einige Hunde inzwischen das Daily Choice Lachs mit Kartoffel (Allergiefutter).

2 unserer Senioren benötigen das Rocco 800 Gramm. 3 pro Tag benötigen wir für beide Hunde. Monatliche Kosten 91,26 €.

Wenn sich jemand da draußen angesprochen fühlt, ebenfalls diesen Tieren zu helfen und ggf. die bereits angefallenden oder laufenden Kosten mit zu unterstützen, kann uns gerne ansprechen.

Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.