Philosophie

Schon als Kind träumte ich von einem Leben für die Tiere. Vor 12 Jahren habe ich mich auf den Weg gemacht und halte bis heute daran fest. Ich lebe mit vielen Tieren auf einem Resthof. Eigentlich bin ich gelernte Bürokauffrau. Doch je mehr ich mich mit meiner Herzensangelegenheit Hund auseinandersetzte, musste ich feststellen, dass sich etwas verändern muss. Somit krempelte ich mein „normales“ Leben in ein Leben für die Tiere um. Und dies mit Leib und Seele. Meine Ausbildung zur Hundepsychologin vervollständigt die Leidenschaft zu Hunden. Gerne helfe ich in aussichtslosen Situationen weiter, zeige Alternativen auf mit denen es sich leichter leben lässt.

Im Juli 2007 meisterte ich dann die Prüfung des Veterinäramt. Seither besteht mein Leben rundum aus Hunden. Und vor allen Dingen aus der Tierschutzarbeit, in die ich somit gerutscht bin – kaum verwunderlich, denn mein Herz für Tiere ist einfach riesig. Bald erfuhr ich auch vom weltweit viel zu großen Tierleid und nahm mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit an einer Welt teil, die mir zuvor nicht bekannt war. Seither nehmen wir Hunde in Notsituationen, die kein anderer aufnehmen will, bei uns auf. Aber auch Abgabehunde und solche, die durch uns gerade noch der Todesspritze entkommen, finden bei uns ein Sprungbrett in ein neues Leben.

In den letzten 12 Jahren konnte ich neben dem Inlandstierschutz,  auch einen Teil zum Auslandtierschutz beitragen, was mich inzwischen auf einen guten Erfahrungsschatz von diesen Hunden zurück blicken lässt. Ich konnte viel über die Auslandshunde lernen, welche oft nicht zu vergleichen sind mit Hunden aus Deutschland. Viele dieser Hunde haben einiges hinter sich und sind oft geprägt, eigenständig ihr Überleben zu sichern. Hinzu kommt, dass es ihnen deshalb nicht an Intelligenz mangelt, was ihre neuen Besitzer manchmal fordert, sich auf eine andere Art von Hund einzulassen. Was an dieser Stelle in keinster Weise negativ interpretiert werden darf. Sondern vielmehr eine echte Bereicherung für jeden der Adoptanen darstellt.

Die Aufnahme von Tieren in Not, finanzieren wir seither aus unseren privaten Mitteln. Jedoch habe ich nun nach 12 Jahren Einzelkampf,  Menschen gefunden, die ebenfalls etwas zum Guten bewegen wollen und dieses nicht nur bei Worten belassen. Sie erheben mit mir zusammen Partei für die Tiere. Somit können wir demnächst auf einen Tierschutzverein blicken, der gemeinsam für eine sinnvolle Veränderung in den Köpfen der Menschen arbeitet, was den Tieren eine weitere Stimme auf dieser Welt verleiht.

Also  freuen wir uns daher, über jede noch so kleine Hilfeleistung, Gedanken, Ideen und tatkräftige Unterstützung, von jedem Einzelnen da draußen – so kannst auch „DU“ einen wichtigen Beitrag in die richtige Richtung geben!

Wir erhalten keine Zuschüsse und auch wenn dieses utopisch erscheinen mag, aber ich fühle mich dazu berufen, alles zu geben, was mir zur Verfügung steht. Denn gerade der Tierschutz ist ein ganz rotes Tuch, da die Gesellschaft,  leider oft aus puren Egoismus und Gier handelt. Ich wünsche mir, dass es künftig mehrere wache Augen, Ohren und Münder gibt, die Dinge aussprechen und dem zur Folge handeln, weil es sonst niemand tut.

Warum ich das Haus voller Hunde habe…, weil ich fühle was sie fühlen…

Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, gerade für diese Hunde einzustehen, welche aufgegeben wurden. Aber auch Hunde mit kleineren und nicht so schwerwiegenden Verhaltensweisen, sind bei uns herzlich willkommen.

Ich sehe mein Leben mit Hunden als meine Berufung – was gibt es Schöneres, als seinen Herzenswunsch zu leben.

Mein treuer Begleiter „Shadow“ ist seit 14 Jahren an meiner Seite – wie sein Name bereits verrät, er ist mein Schatten :-). Er ist einer dieser „Glücksgriffe“ die man nie vergisst – wir verstehen uns blind.


Da mir ein ganzheitliches Wohlbefinden für die Tiere wichtig ist, rundet in manchen Fällen die Akupunktur, (nach Absprache) die Verhaltensberatung /Verhaltenstherapie unter anderen ab.

Wir können somit mehrere Bereiche abdecken, die sich oft einander bedingen. Ohne das eine würde es das andere nicht geben. Durch diese Vorgehensweise kann der Hund und sein Frauchen/Herrchen, auf allen Ebenen wieder ins Gleichgewicht gelangen. Die Beziehung zwischen Hund und Halter, kann so auf ein gesundes Niveau zurück gelangen und einer positiven Veränderung steht nichts mehr im Weg.

Ich gehe diesen Weg, da meine positiven Veränderungen dafür sprechen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Daher ist es mir eine Freude Sie und Ihren Hund, auf einem positiven Lebensweg zu begleiten. Ein konfliktbeladenes Zusammenleben kann, die Nerven, Kräfte und die Lebensfreude eines jeden Lebewesen, ob Mensch oder Tier auf Dauer nehmen.